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Die Corona-Krise hat uns fest im Griff – Schwere Zeiten für Grenzgänger
Die Tagesschau meldet "Deutschland macht die Grenzen dicht" - Auf der Strecke bleibt besonders der kleine Grenzverkehr. Foto: Knut Kuckel
Die Tagesschau meldet "Deutschland macht die Grenzen dicht" - Auf der Strecke bleibt besonders der kleine Grenzverkehr. Foto: Knut Kuckel

Die Corona-Krise hat uns fest im Griff – Schwere Zeiten für Grenzgänger

Die verschärften Regeln zum Schutz vor Virus-Mutationen im Grenzverkehr zwischen Tirol und Bayern sind in Kraft getreten. An sämtlichen Binnen- und Außengrenzen finden derzeit Kontrollen statt. Schwere Zeiten für Grenzgänger.

Die Grenzen zwischen Tirol und Bayern sind weitgehend dicht. Es wird in den kommenden Tagen nur wenige Ausnahmen geben. Verhandlungen zwischen den Ländern sollen Klarheit schaffen.

Ausnahmen, so das Innenministerium in Berlin, gebe es bislang für Ärzte, Kranken- und Altenpfleger sowie für Lastwagenfahrer und landwirtschaftliche Saisonkräfte. „Auch wer zur Beerdigung eines Elternteils, Ehepartners oder Kindes will, darf einreisen, genauso Väter für die Geburt ihres Kindes.“

Die Tiroler Tageszeitung schreibt: „Die Coronavirus-Krise hat die Welt weiter fest im Griff. In Österreich ist der seit kurz nach Weihnachten geltende harte Lockdown mit dem 8. Februar gelockert worden. Indes steht Tirol aufgrund von südafrikanischen Mutationsfällen im Fokus.“

Die Berichterstattung im Blog Grenzgänger TirolBayern ist seit August des vergangenen Jahres ins Stocken geraten. Ohne persönliche Begegnungen macht das wenig Sinn.

Das trifft uns besonders hart, weil wir dadurch auch mit der geplanten Dokumentation „Almenland am Miemingerberg“ auf der Stelle treten.

„Almenland am Miemingerberg“ – Geschichten bäuerlicher Lebensformen

Der Start des Buchprojektes wird sich bis auf unbestimmte Zeit verzögern. Das geht nicht ohne die Befragung von Zeitzeugen, Gesprächen mit Almbauern und der beteiligten Dorfgemeinschaft.

„Wir gehen nicht davon aus“, sagen uns Freunde aus Mieming, „dass sich die Situation vor Ostern bzw. Pfingsten ändern dürfte“. So sieht man das auch auf bayerischer Seite.

„Erst wenn wir an dem Projekt wieder frei und ohne unzumutbare Kontaktauflagen arbeiten können, machen wir weiter.“ So sehen das Herausgeber und Autoren.

Deshalb bleiben wir bis auf weiteres daheim. Gehen untereinander auf Abstand. Tragen Masken. Jammern hilft nicht weiter und löst erst recht nicht die Probleme.

Von Vorteil ist, dass wir uns alle konzeptionell mehr Gedanken machen können. Aus dieser Sicht der Dinge haben die Pandemie-Auflagen auch ihren kreativen Teil am Stillstand auf Zeit.

Wir nutzen die „gewonnene Zeit“, um uns an heimischen Schreibtischen vorzubereiten. So gut es geht.

Wir hoffen, dass die aktuell sicherlich notwendigen Maßnahmen und Beschränkungen mittelfristig zum Ziel führen.

In diesem Sinne freuen wir uns in ganz besonderer Weise auf Ostern und Pfingsten.

Pressespiegel:

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