Pfia Gott nach Bayern und Tirol – Zeit zum Aufbruch
Grenzsteine Bayern und Tirol. Foto: Grenzgänger #tirolbayern
Grenzsteine Bayern und Tirol. Foto: Grenzgänger #tirolbayern

Pfia Gott nach Bayern und Tirol – Zeit zum Aufbruch

Das Grenzgänger-Tagebuch legt eine kreative Pause ein. Nach fünf Jahren sagen wir Pfia Gott nach Bayern und Tirol. Zeit zum Aufbruch. Auf der Suche nach neuen Wegen. „Im Sommer des kommenden Jahres geht es weiter, versprochen.“

Bettina Blaß, eine Pionierin der Blogosphäre beschrieb kürzlich für ein Einsteigerportal, „was Blogger jenseits der 35 so drauf haben“. Die Kollegin schreibt in „Fit für Journalismus“, einem Blog von Timo Stoppacher:

„Neulich habe ich irgendwo in diesem Internet gelesen, es gäbe nur wenige Blogger, die älter als 35 sind. Und ich habe laut gelacht. Und den Kopf geschüttelt. Und dann beschlossen, einen Gegenartikel zu schreiben, in dem ich Blogger vorstelle, die älter als 35 sind. Ich selbst gehe ja schon hart auf die 50 zu. Und ich blogge ungefähr seit 1998.“

Man müsse gar nicht viel Zeit mit Recherche verbringen, um gleich auf ein ganzes Netzwerk an Blogger*innen zu stoßen, die längst die 35 hinter sich gelassen haben – und sehr umtriebig in diesem Internet sind, so Bettina Blaß.

Unabhängig von diesem lesenswerten  Beitrag, haben vergleichbare Überlegungen mit dazu beigetragen, den Blog „Grenzgänger TirolBayern“ noch vor dem Jahreswechsel in den vorübergehenden Urlaub zu schicken. Bevor uns eine dynamischere Welt die „Lizenz zum Bloggen“ entzieht. 

Inzwischen über sieben Jahre haben wir Nachbarn in Tirol und Bayern miteinander ins Gespräch gebracht und dabei viel lernen dürfen. Bayern und Tiroler sind sich vielfach ähnlich und deshalb war es auch so sinnvoll, diesen Blog ins Leben zu rufen.

Seit langem sorgt sich der Grenzgänger, irgendwie mitverantwortlich für den aktuell beklagten „Overtourism“ zu sein. Unser Anspruch an Bildern und Inhalten war und ist qualitätsorientiert. Deshalb sind unsere Dokumentationen mit schuld, wenn die Einheimischen in ländlichen Alpenregionen der Last des täglichen Ansturms nicht mehr gewachsen sind.

Viele wünschen sich, dass unsere Natur- und Kulturlandschaften schön bleiben. Dass man ihnen nicht die Würde nimmt, indem man sie zur Müllhalde unterschiedlicher Outdoor-Egoismen macht.

Der Grenzgänger TirolBayern wird weiterhin alle Bemühungen unterstützen, die das verhindern.

Danke und Vergelt’s Gott allen, die eine gute Idee mit auf den Weg gebracht haben. 

Vielleicht gibt es ja wen, der Interesse an unserem Projekt hat? Mit neuem Elan und konstruktiven Gedanken? Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Bis dahin –  sagt der „Grenzgänger TirolBayern“.

...danke für's WeitersagenFacebookTwitterPinterestWhatsAppEmail
Meine Meinung