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„Hl. Strohsack“ – Nothelfer und Patron gegen die Kälte in der Welt
Der Innsbrucker Künstler Reiner Schiestl ist in diesem Jahr Afra-Lithograph. Foto: Kary Wilhelm
Der Innsbrucker Künstler Reiner Schiestl ist in diesem Jahr Afra-Lithograph. Foto: Kary Wilhelm

„Hl. Strohsack“ – Nothelfer und Patron gegen die Kälte in der Welt

Im Mittelpunkt des 16. Afra-Benefizfestes am 11. August 2019 in Affenhausen steht die Lithographie „Hl. Strohsack“ von Reiner Schiestl. Das sei – so der Innsbrucker Künstler – „ein hoffnungsvoll wärmender Strohsack gegen die Kälte in der Welt.“

Das Afra-Fest beginnt am Sonntag, dem 11. August 2019 um 16.30 Uhr mit einer Festmesse vor der Afra-Kapelle in Affenhausen mit Abt Mag. German Erd. Anschließend wird der Künstler und seine Lithographie durch Alt-Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa vorgestellt.

Nach dem offiziellen Teil des Afra-Festes trifft man sich zum Gartenfest im Hause der Familie Annaliese und Günther Stecher. Zum Konzert spielt die Musikkapelle Mieming.

Den Verkaufserlös der limitierten Auflage von insgesamt nur 140 Blatt spendet die Steindrucker-Familie Stecher & Stecher – wie in den Vorjahren – je zur Hälfte der Initiative „Frauen helfen Frauen“ und dem Tiroler Frauenhaus.

50-tausend Euro brachte die Afra-Lithographie „Ich fürchte nicht“ von Leander Kaiser im letzten Jahr ein. In den vergangenen 15 Jahren spendeten die Familien Stecher & Stecher 481.200 Euro Tiroler Frauen in Not. Die Spendenschecks zugunsten der Tiroler Frauenhäuser werden traditionell im Rahmen einer Adventfeier in Wildermieming überreicht.

Heuer ist Reiner Schiestl der Afra-Künstler. Mit seiner Lithographie „Hl. Strohsack“ möchte er mit seinem „Heiligen“ ein Zeichen setzen „gegen die Kälte in der Welt“. Der in Kufstein geborene Maler, Schreiber und Steinbildhauer Reiner Schiestl entwickelt überlieferte Geschichten weiter und erfindet mitunter neue Heilige. Seine Heilige sind Nothelfer, dir vor allerlei Gefahren schützen sollen und als Vorbilder dienen. Reiner Schiestl entwickelt überlieferte Geschichten weiter und erfindet mitunter gänzlich neue Heilige.

„Ach du heiliger Strohsack“ – dieser verzweifelte Ausruf war Anlass, sich eine Legende auszudenken: Demnach habe es einmal einen so strengen Winter gegeben, dass Hasen mitten im Sprung erfroren seien. Erzengel Gabriel habe deshalb einen himmlischen Strohsack ergriffen und ihn auf die Erde gesandt, wo er sich wie dereinst die biblischen Brote und Fische wundersam vermehrte. Für seine Verdienste um das Katastrophenmanagement wurde er in Rom heiliggesprochen.

Die Steindrucker aus Affenhausen – Urgesteine der Tiroler Druckerzunft

Fotos:  Kary Wilhelm / Clemens Stecher
 

Weblink: Stecher & Stecher

...danke für's WeitersagenTwitterFacebookPinterestEmailWhatsApp
Von
Knut Kuckel
Meine Meinung

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