fbpx
Zeileck am Wank bei Partenkirchen – Aussicht auf das Wettersteingebirge
Zeileck ist ein herausragender Aussichtspunkt im Wankwandergebiet bei Partenkirchen. Foto: Knut Kuckel / #tirolbayern
Zeileck ist ein herausragender Aussichtspunkt im Wankwandergebiet bei Partenkirchen. Foto: Knut Kuckel / #tirolbayern

Zeileck am Wank bei Partenkirchen – Aussicht auf das Wettersteingebirge

Der Wank ist erklärter Hausberg der Partenkirchener. Vom Aussichtspunkt Zeileck schaut man auf die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen, auf das Wettersteingebirge mit Zugspitze, Alpspitze und Waxenstein. In der Ferne ist der Gipfel des Tiroler Daniel zu sehen.

Für die Partenkirchener ist ihr Wank ein Sehnsuchtsort. Wer eine Weile auf Reisen war, kehrt zurück und steigt hinauf auf den Wank. Gelegen im Südwesten des Estergebirges bei Garmisch-Partenkirchen. Früher wurde der Wank auch Eckenberg genannt.

Auf der Info-Tafel am Zeileck sind die Namen der prominentesten Höhen ablesbar. Der Blick öffnet sich auf Hausberg, Kreuzjoch, Alpspitze, Kreuzeck, Jubiläumsgrat, Höllental, Zugspitze, den Großen Waxenstein und am Horizont zeigt sich noch der Tiroler Daniel.

Da hält man ganz einfach nur die Luft an und staunt.

Peter Blath zitiert in seinem Buch “Gipfelstürmer im Werdenfelser Land” (Sutton Verlag) Erika Schwarz. Die Partenkirchenerin schreibt in der Festschrift zum 25-jährigen Jubiläum der Wankbahn:

“Der Wank ist der bescheidenste Berg von allen, es fehlt ihm die elegante Felsfassade, die imponierende Form, er ist kein Berg, der Begeisterung, Entflammung, alpine Leidenschaft hervorzurufen vermöchte, nichts von allem. Still hockt er da, ein grüner Buckel, gerade recht, Partenkirchen nach der Nordostseite gut abzuschirmen. Wer sieht es ihm an, daß er ein erstklassiger Aussichtsberg ist, wer ahnt es, das er geradezu einen  Sonnenfang vorstellt, wer erkennt es, daß er in seiner gutmütigen, harmlosen und bescheidenen Art liebenswert und auch begehrenswert ist?”

Zur Eröffnung der Wankbahn war der ganz Ort auf den Beinen. Im Buch "Gipfelstürmer im Werdenfelser Land" wird der erste Prospekt abgebildet, mit dem vor allem Somerfrischler angesprochen werden sollten. Quelle: Sutton Verlag, Erfurt
Zur Eröffnung der Wankbahn war der ganz Ort auf den Beinen. Im Buch “Gipfelstürmer im Werdenfelser Land” wird der erste Prospekt abgebildet, mit dem vor allem Somerfrischler angesprochen werden sollten. Quelle: Sutton Verlag, Erfurt

Die Wankbahn wurde am Samstag, dem 4. Mai 1929 offiziell in Betrieb genommen. Das war vor inzwischen 90 Jahren.

Wem der Aufstieg zum Wank zu anstrengend ist, kann es sich auf seinem Weg zum Gipfel seit Ostern wieder etwas bequemer machen. Mit der Wankbahn gelangt man zur Sonnenalm und dem Wankhaus.

Vom Zeileck können Bergwanderer über die neu erbaute Tannenhütte zum Gipfel kommen. Der Aussichtspunkt markiert – je nach Wegstrecke – Auf- und Abstieg.

Die nicht nur informativen, sondern auch optisch ansprechenden Informationstafeln an ausgesuchten Orten und Plätzen sind Teil des Gesamtprogramms von Garmisch-Partenkirchen Tourismus. Das ist nachahmenswert, meinen die Grenzgänger #tirolbayern.

Fotos: Knut Kuckel / #tirolbayern

...danke für's WeitersagenTwitterFacebookPinterestEmailWhatsApp
Von
Knut Kuckel
Meine Meinung

Meistgelesen